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	<description>Film, Fernsehen, Internet und Social Media</description>
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		<title>Facebook-Chat mit Empfangsbestätigung</title>
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		<pubDate>Fri, 18 May 2012 15:22:20 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&#8220;Was hast du gestern Abend auf Facebook gemacht? Warum hast du mir nicht geantwortet?&#8221; Solche Fragen könnten unter den Nutzen bald häufiger gestellt werden. Denn neben einem wirklich praktischen Feature hat Facebook eine Empfangsbestätigung für Nachrichten eingeführt, die die Privatsphäre jedes Einzelnen mit den Füßen tritt. Denn Abschalten kann man diese Funktion bislang noch nicht. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright  wp-image-1202" style="margin-top: 0px;" title="Die neue Info im Chat (Screenshot: Frank Krause / Facebook)" src="http://www.netscripter.de/wp-content/uploads/2012/05/facebook_gelesen.jpg" alt="Die neue Info im Chat (Screenshot: Frank Krause / Facebook)" width="300" height="150" />&#8220;Was hast du gestern Abend auf <em>Facebook</em> gemacht? Warum hast du mir nicht geantwortet?&#8221; Solche Fragen könnten unter den Nutzen bald häufiger gestellt werden. Denn neben einem wirklich praktischen Feature hat <em>Facebook</em> eine <strong>Empfangsbestätigung für Nachrichten</strong> eingeführt, die die <strong>Privatsphäre</strong> jedes Einzelnen mit den Füßen tritt. Denn Abschalten kann man diese Funktion bislang noch nicht. Viel Handlungsspielraum ist also nicht vorhanden.</p>
<p><span id="more-1201"></span></p>
<p>Ich dachte, ich kann meinen Augen nicht trauen, als <em>Facebook</em> mir eben ankündigte, ich können von nun an sehen, <strong>wann meine Freunde eine Nachricht von mir gelesen haben</strong>. Quasi eine <em>Empfangsbestätigung nicht nur für den Chat</em>, sondern das komplette Nachrichten-Zentrum in meinem Profil.</p>
<p>Auf den ersten Blick scheint dies eine praktische Funktion zu sein. Denn wenn ich jetzt meine Freunde etwas frage, kann sich keiner mehr damit herausreden es nicht bekommen zu haben. Doch genau das ist auch das Problem. Oft will man gar nicht als im <em>Chat</em> anwesend gesehen werden, oder ist Abends nur mal eben online, um seine Pinnwand zu checken. Doch das geht so nicht mehr, das Gegenüber kann sehen, über diesen Umweg genau sehen, wann ich online war.</p>
<p><a href="http://www.netscripter.de/wp-content/uploads/2012/05/chat.png" rel="lightbox[1201]"><img class="alignright  wp-image-1206" style="margin-top: 0px;" title="Aus dem Chat zum Profil springen. (Screenshot: Frank Krause / Facebook)" src="http://www.netscripter.de/wp-content/uploads/2012/05/chat.png" alt="Aus dem Chat zum Profil springen. (Screenshot: Frank Krause / Facebook)" width="272" height="124" /></a>Das greift meines Erachtens schon stark in die <strong>Privatsphäre jedes Einzelnen</strong> ein. Viel dagegen machen kann man derweil allerdings nicht. Denn momentan findet sich <strong>noch keine Option</strong> dieses Feature abzustellen. Ich hoffe, dass <em>Facebook</em> dies in den nächsten Wochen &#8211; besser Tagen &#8211; hier nachbessert.</p>
<p>Unterdessen gibt es noch ein zweites, etwas praktischeres Feature. Ab sofort kann man aus dem <em>Chat</em> heraus direkt, über ein kleines Icon, auf das Profil des anderen Springen.</p>
<p>Für mich allerdings kein wirklicher Trost für den <strong>Einschnitt an Privatsphäre</strong>, den man durch die andere Funktion hinnehmen muss.</p>
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		<title>EinsPlus wird zu ZDFneo light (1)</title>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2012 18:57:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>netscripter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 30. April 2012 hat der Digitalkanal EinsPlus mit einer Programmoffensive begonnen, die ein deutlich jüngeres Publikum ansprechen soll, als dies bislang der Fall war. So ist das erklärte Ziel vor allem die 14-29-jährigen Zuschauer zu erreichen. Interessanterweise klingt das nicht nur wie der Start von ZDFneo, auch inhaltlich lassen sich einige Parallelen ziehen. Dabei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-1169 alignright" style="margin-top: 0px;" title="Das neue Team für die EinsPlus Primetime. (Foto: SWR/Peter A. Schmidt / ARD Digital)" src="http://www.netscripter.de/wp-content/uploads/2012/05/einsplus_neu.jpg" alt="Das neue Team für die EinsPlus Primetime. (Foto: SWR/Peter A. Schmidt / ARD Digital)" width="300" height="150" />Am 30. April 2012 hat der Digitalkanal <strong>EinsPlus</strong> mit einer Programmoffensive begonnen, die ein deutlich jüngeres Publikum ansprechen soll, als dies bislang der Fall war. So ist das erklärte Ziel vor allem die 14-29-jährigen Zuschauer zu erreichen. Interessanterweise klingt das nicht nur wie der Start von <em>ZDFneo</em>, auch inhaltlich lassen sich einige Parallelen ziehen. Dabei geht es vor allem um die Zeit zwischen 20:15 und 0:15 Uhr. Einige Formate werden erst in dieser Woche Premiere feiern, doch was den Zuschauer in Woche eins geboten wurde, soll hier natürlich nicht verschwiegen werden. Neben bereits bekannten Sendungen wie <a title="EinsPlus: in.puncto" href="http://www.einsplus.de/einsplus/inpuncto"><em>in.punkto</em></a>, <a title="EinsPlus: Es geht um mein Leben" href="http://www.einsplus.de/einsplus/es-geht-um-mein-leben"><em>Es geht um mein Leben</em></a>, <a title="So geht TV-Satire" href="http://www.netscripter.de/2011/12/so-geht-tv-satire/"><em>Walulis sieht fern</em></a> und <a title="SWR3: SWR3 latenight" href="http://www.swr3.de/spass/tv/-/id=210440/4lmug4/index.html"><em>SWR3 latenight</em></a> gibt es nämlich zahlreiche Neustarts.</p>
<p><span id="more-1156"></span></p>
<h3>BEATZZ</h3>
<p><em><a href="http://www.netscripter.de/wp-content/uploads/2012/05/beatzz.jpg" rel="lightbox[1156]"><img class="alignright size-medium wp-image-1176" style="margin-top: 0px;" title="BEATZZ Moderatorin Sandra Jozipovic (Foto: SWR/Stephanie Schweigert)" src="http://www.netscripter.de/wp-content/uploads/2012/05/beatzz-202x300.jpg" alt="BEATZZ Moderatorin Sandra Jozipovic (Foto: SWR/Stephanie Schweigert)" width="202" height="300" /></a>BEATZZ</em> ist, wie der Name sicher vermuten lässt, ein Musikmagazin. Moderatorin <em>Sandra Jozipovic</em>, die man auch schon von <em><a title="Dasding: Dasding.tv" href="http://www.dasding.de/dasdingtv/">DASING.tv</a></em> kennt, wird von vielen schnelle Schwenks und Zooms durch vollgesprayte Gänge und Räume begleitet, während sie Beiträge anmoderiert, die weit weniger hektisch und zwanghaft auf jung getrimmt sind. Handwerklich und inhaltlich sind diese wirklich top und ich hab gut informiert gefühlt. Jedoch kamen sie mir eher wie aus <em>Aspekte</em> oder <em>Tracks</em> stammend vor &#8211; was vielleicht kein Zufall ist, da zumindest Letzteres von <a title="Webseite: Signed Media" href="http://www.signed-media.de/">derselben Firma</a> produziert wird. Die Moderationen selbst, sowie einige der Rubriken (News, Top 5) erinnerten wiederum an Sendungen wie <em>GameOne </em> oder <em>Moviacs</em>. So wurden die Moderationen eben auch ab und zu durch kurze Clips unterbrochen. Was allerdings ein Beitrag über die Parfümdüfte der Stars in einem Musikmagazin zu suchen hatte, blieb mir dann doch ein Rätsel.</p>
<p>Insgesamt wirkte <em>BEATZZ</em> vor allem sprachlich eher wie eine Radiosendung. Und ganz überraschend war das Format im Neuen Schema auch nicht, denn <em>ZDFneo</em> hat eine ganz ähnliche Sendung zum Start: <em>neoMusic</em>. Selbst das Konzept unter demselben Label Konzertaufzeichungen zu später Stunde (23:45 Uhr) auszustrahlen ist nicht neu.</p>
<p><em>BEATZZ, immer Montags 20:15 Uhr, EinsPlus</em></p>
<h3>Klub Konkret</h3>
<p>Moderatorin <em>Franziska Storz</em> moderiert im <em>Bambule</em>-Stil mit emotionslosem Gesicht Themen, wie Demokratie im Netz oder Rechtsradikalismus an. So könnte man <em>Klub Konkret</em> auf den ersten Blick bezeichnen und täte dem Format damit sehr Unrecht. Denn jede Sendung hat bislang einen interessanten Talkgast zu einem Dachthema, der eben nicht mit Floskeln um sich wirft, und zwei bis drei Beiträge, die das jeweilige Thema reportagig sehr gut vertiefen. Die Gäste selbst sind meist direkt betroffen, wenn ein Demonstrant vom Tahir-Platz über Demokratie oder ein rechtsradikaler Aussteiger über die Szene spricht.</p>
<p>Ebenfalls wird, wie bei <em>Bambule</em>, viel auf Moderationen im Laufen und coole Einblendungen gesetzt. Die meiste Zeit wird aber in irgendeiner Kneipe Bier getrunken und geredet. Auf jeden Fall ein spannendes und informatives Format, wenn man sich nicht vom ersten Eindruck abschrecken lässt.</p>
<p><em>Klub Konkret, immer Mittwochs 20:15 Uhr, EinsPlus</em></p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" width="615" height="342" data="http://www.youtube.com/v/RvYnf4WWAFU?version=3"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/RvYnf4WWAFU?version=3" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /></object></p>
<h3>Quiz@Home</h3>
<p>Bei <em>Quiz@Home</em> besucht <em>Pierre M. Krause</em> in einer vorher bestimmten Stadt zwei WGs, die zuerst einzeln Fragen in ihrer jeweiligen Wohnung beantworten müssen, danach gegeneinander antreten, um den Gewinn weiter zu erhöhen.</p>
<p><a href="http://www.netscripter.de/wp-content/uploads/2012/05/quizathome.jpg" rel="lightbox[1156]"><img class="size-medium wp-image-1179 alignright" style="margin-top: 0px;" title="Pierre und die Premieren-Teams von Quiz@Home (Foto: SWR)" src="http://www.netscripter.de/wp-content/uploads/2012/05/quizathome-300x199.jpg" alt="Pierre und die Premieren-Teams von Quiz@Home (Foto: SWR)" width="300" height="199" /></a>Zwischendurch läuft Pierre durch die austragende Stadt &#8211; in diesem Fall München &#8211; und befragt im Stil von <em>Ahnungslos</em> oder <em>Keine Ahnung</em> spontan Passanten, die bei richtiger Antwort Geld bekommen.</p>
<p>Leider wirkt die Sendung sehr günstig produziert und sieht aus wie Studentenfernsehen. Das fängt beim Weißabgleich an, zieht sich durch die sonstige Kameraarbeit und die teilweise ungünstigen Lichtverhältnisse. Dafür weiß der Charme und Wortwitz von Moderator <em>Pierre M. Krause</em> zu überzeugen &#8211; so man ihn denn mag.</p>
<p>Als ähnlich spontanes Quiz-Format musste ich zuerst auch wieder an <em>Iss oder quizz</em> bei <em>ZDFneo</em> denken. Die Atmosphäre des Nicht-Perfekten ist ähnlich, die Regeln und das Setting natürlich komplett anders.</p>
<p><em>Quiz@Home, immer Donnerstags 20:15 Uhr, EinsPlus</em></p>
<h3>Mission Mittendrin</h3>
<p><em>Mission Mittendrin</em> handelt davon, dass Reporter <em>Steffen König</em> irgendwo ausgesetzt wird und dann verschiedene Aufgaben, von denen eine die Hauptaufgabe zu sein scheint, bekommt. In der ersten Folge war dies Surfen, nebenbei sollte er Motorcross-Fahren lernen, sich umstylen und Autogramme geben.</p>
<p><a href="http://www.netscripter.de/wp-content/uploads/2012/05/missionmittendrin.jpg" rel="lightbox[1156]"><img class="alignright size-medium wp-image-1183" style="margin-top: 0px;" title="Moderator Steffen König in seiner ersten Mission Mittendrin (Foto: SWR)" src="http://www.netscripter.de/wp-content/uploads/2012/05/missionmittendrin-300x171.jpg" alt="Moderator Steffen König in seiner ersten Mission Mittendrin (Foto: SWR)" width="300" height="171" /></a>Ständig wird mit Sätze wie: „Steffen muss surfen üben, unbedingt. Denn was er bis jetzt drauf hat, sieht noch nicht wirklich nach Surfen aus.“ und: „Nur noch einen Tag Zeit, dann muss Steffen beweisen, dass er eine Welle reiten kann.“ Druck aufgebaut. Wirkliche Konsequenzen für ein eventuelles Versagen gibt es jedoch nicht. So wie man es etwa von <em>Elton vs. Simon</em> kennt.</p>
<p><em>Steffen König</em> selbst wirkt eher blass. Das fiel vor allem auf, als in der Sendung <em>Florian Stangl</em> eingeführt wurde, der in einem VW Transporter nur für das Surfen lebt und von Küste zu Küste reist. Dessen Geschichte hätte mich in diesem Moment viel mehr interessiert. Außerdem wird bemüht auf cool und jugendlich getextet und geschnitten.  So wird der englische Satz „If it<br />
looks too bad, it&#8217;s die ocean&#8217;s fault“ mit: „Der Ozean ist schuld, wenn es scheiße aussieht.“ übersetzt und im Off-Text auch mal das Wort &#8220;verkackt&#8221; benutzt.</p>
<p>Die Sendung wirkt insgesamt wie eine uninspirierte Kopie von <em>Herr Eppert sucht &#8230;</em> auf <em>ZDFneo</em>, der ähnlich direkt Erfahrungen sammelt, dabei aber wesentlich weniger Wert auf sich selbst, sondern die<br />
besuchten Personen und deren Geschichten legt, was auch für den Zuschauer einen deutlich größeren Mehrwert bietet.</p>
<p><em>Mission Mittendrin, immer Freitags 20:15 Uhr, EinsPlus</em></p>
<h3>Waschen. Schneiden. Reden</h3>
<p><a href="http://www.netscripter.de/wp-content/uploads/2012/05/waschen.jpg" rel="lightbox[1156]"><img class="alignright size-medium wp-image-1185" style="margin-top: 0px;" title="Friseur Frank und Kundin Imge in Waschen. Schneiden. Reden (Foto: SWR/Axel Schneppat)" src="http://www.netscripter.de/wp-content/uploads/2012/05/waschen-300x170.jpg" alt="Friseur Frank und Kundin Imge in Waschen. Schneiden. Reden (Foto: SWR/Axel Schneppat)" width="300" height="170" /></a>Die drei Friseure Frank, Achim, Nuri schneiden Haare und unterhalten sich nebenbei mit ihren Kundinnen und, ja, auch Kunden. Viel mehr passiert dann auch nicht mehr. Wer das schon im Alltag nicht zu schätzen weiß, wird auch hiermit nichts anzufangen wissen. Einzig etwas weniger Tiefenschärfe hat die Sendung im Vergleich zum normalen Leben. Das wiederum sieht ganz schick aus, kann aber auch nicht über den Inhalt hinwegtäuschen.</p>
<p><em>Waschen. Schneiden. Reden, immer Samstags 20:15 Uhr, EinsPlus</em></p>
<h3>Ausflug mit Kuttner &#8230;</h3>
<p><em>Sarah Kuttner</em> ist mit Prominenten auf Sonntagsausflug und redet mit ihnen über ihr Leben. Diese Ausflüge reichen vom Kart-Fahren bis zum Museumsbesuch.</p>
<p>Die erste Staffel hatte insgesamt drei Folgen, es wurde bislang aber nur eine &#8211; die mit <em>Lena Meyer-Landrut</em> &#8211; im Mai 2011 ausgestrahlt. Die anderen Folgen kommen jetzt, zusammen mit denen der zweiten Staffel auf <em>EinsPlus</em>.</p>
<p>Die Sendung ist optisch sehr schön gedreht und baut auf das Miteinander der beiden Stars auf. Dazu stellt Sarah ein paar vorbereitete Fragen, größtenteils ist sie aber sie selbst und stellt ihre eigenen Befindlichkeiten vor die des Gastes. Das trägt die Sendung, wenn sie beispielsweise <em>Til Schweiger</em> die Hälfte der Zeit vorhält ihn beim Kickern geschlagen zu haben. Mag man sie als Person nicht, führt das aber auch dazu, dass man die Sendung nicht einmal wegen des Gastes schauen würde.</p>
<p>Man erfährt zwar nicht die intimsten Neuigkeiten der Gäste, doch lernt man sie auf eine menschliche Art kennen, die für das Bild im Kopf des Zuschauers &#8211; ähnlich wie bei <em>Durch die Nacht mit</em> &#8211; auch mal interessant ist.</p>
<p><em>Ausflug mit Kuttner &#8230;, immer Sonntags 20:15 Uhr, EinsPlus</em></p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" width="615" height="342" data="http://www.youtube.com/v/Jlqon73GVos?version=3"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Jlqon73GVos?version=3" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /></object></p>
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		<title>ICQ, I seek you no more.</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 15:24:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>netscripter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Benutzt eigentlich noch jemand ICQ? Wie sieht es mit MSN oder Yahoo! Messenger aus? War es früher doch noch die erste Frage, wenn man jemand einigermaßen sympathisch fand, um in Kontakt zu bleiben: Wie ist deine ICQ-Nummer? ICQ war ein stetiger begleiter bei meinen Online-Erkundungen, ob zu Hause oder in der Schule. Ich kann meine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-1125" style="margin-top: 0px;" title="Das ICQ-Logo (Grafik: © 2003  by ICQ, Inc.)" src="http://www.netscripter.de/wp-content/uploads/2012/04/icq.jpg" alt="Das ICQ-Logo (Grafik: © 2003  by ICQ, Inc.)" width="300" height="150" />Benutzt eigentlich noch jemand <strong>ICQ</strong>? Wie sieht es mit <em>MSN</em> oder <em>Yahoo! Messenger</em> aus? War es früher doch noch die erste Frage, wenn man jemand einigermaßen sympathisch fand, um in Kontakt zu bleiben: Wie ist deine <em>ICQ-Nummer</em>? <em>ICQ</em> war ein stetiger begleiter bei meinen Online-Erkundungen, ob zu Hause oder in der Schule. Ich kann meine <em>ICQ-Nummer</em> bis heute auswendig, doch nutze ich es kaum noch. Warum eigentlich? Ein ganz persönliches Resumé.</p>
<p><span id="more-1122"></span></p>
<p>Wenn ich mich an meine ersten vorsichtigen, und gleichwohl total neugierigen, Schritte im Internet erinnere, war das schon ein riesen Ding. So viele Informationen, so viele Bilder und Videos, die man einfach so frei Haus serviert zu bekam. Als dann noch die erste <em>Mail</em>-Adresse dazukam, fühlte ich mich einfach nur großartig. Die Möglichkeit mit theoretisch jedem Menschen auf der Welt zu kommunizieren, Fragen und Informationen auszutauschen, erschien mir einfach unglaublich. Ich war fasziniert.</p>
<p>Die Jahre zogen ins Land und dem Internet blieb stets der Reitz anhaften, noch nicht alles entdeckt, ergründet oder gefunden zu haben. Da war es doch ein tolles Ding, auch direkt auf diesem Wege mit seinen Freunden in Kontakt zu bleiben. Eine Software mit dem reichlich merkwürdigen Namen: <em>I seek you</em> (<strong>ICQ</strong>) schien &#8211; kurz nach der Jahrtausendwende &#8211; dafür genau das Richtige zu sein. Klein, schlank, an den rechten Bildschirmrand gequetscht, hatte ich alle Freunde, die ebenfalls abends online waren, im Blick. Ich konnte sie anschreiben, und freute mich über jedes &#8220;ah-oh&#8221;, das <em>ICQ</em> machte, sobald eine neue Nachricht eintraf.</p>
<p>Das Ganze wurde mehr und mehr zur Haupttätigkeit des Online-Seins. Ab und zu verabredete ich mich sogar mit Freunden für den Abend im <em>ICQ</em>. Warum sollte man sich auch treffen oder telefonieren, wenn man mit diesem Internet so viel schneller kommunizieren kann? Aber tatsächlich hatte das Chatten einige Vorteile. Keiner sieht oder hört, was man nebenbei macht. Man kann die Antworten in aller Ruhe ausformulieren und viel mehr Emotionen zeigen, als man sich vielleicht in einem wahrhaftigen Gespräch trauen würde. Schließlich sieht einen ja niemand.</p>
<p>So wurde <em>ICQ</em>, schon lange, bevor die Internet-Flatrate Einzug hielt, zum stetigen Begleiter. Und ich denke, nicht nur bei mir, sondern bei vielen meiner Freunde auch. Je häufiger ich online war desto mehr Leuten konnte ich schreiben, und desto ausführlicher wurden die virtuellen Gespräche, die geführt wurden.</p>
<p><a href="http://www.netscripter.de/wp-content/uploads/2012/04/svz_post_alt.png" rel="lightbox[1122]"><img class="alignleft size-full wp-image-1130" style="margin-top: 0px;" title="Post für dich! (Screenshot: Frank Krause / studiVZ)" src="http://www.netscripter.de/wp-content/uploads/2012/04/svz_post_alt.png" alt="Post für dich! (Screenshot: Frank Krause / studiVZ)" width="342" height="108" /></a>Doch dann kam der Bruch. Einige nutzten andere Messenger, wie <em>MSN</em>, weil dort mehr Features geboten wurden. <em>ICQ</em> zog nach und wurde vom simplen Chat-Programm ebenso immer mehr zur Unterhaltungszentrale. Spiele, Sprachchat, immer mehr irrwitzige Smilies und Animationen. Die ersten wanderten ab. Und dann wurden auch die <em>sozialen Netzwerke</em>, allen voran <em>StudiVZ</em>, immer wichtiger. Man konnte sich auf die Pinnwand schreiben, oder gar private Nachrichten. Halt! Konnte man das nicht auch schon vorher? Per <em>Mail</em>, oder eben <em>ICQ</em>? Klar, doch war das nicht mehr cool genug. Eine <em>Mail</em> war nichts Besonderes, aber wie ich mich jedes Mal über das Brief-Symbol im <em>StudiVZ</em> freute &#8211; unglaublich.</p>
<p>Überhaupt buhlten immer mehr Dienste um meine Aufmerksamkeit und überall schrieb auch noch jemand. Das kann auf Dauer ganz schön nerven. Spätestens seitdem ich bei <em>Facebook</em> eine Rundumversorgung mit Informationen bekomme, hatte <em>ICQ</em> einen zunehmend schwereren Stand. Und das offensichtlich nicht nur bei mir. Freunde, mit denen man sonst täglich gechattet hatte, waren nun über Wochen gar nicht mehr neben der kleinen grünen Blume zu sehen.</p>
<p>Heute sind fast alle meine Freunde häufiger bei <em>Facebook</em> online als irgendwo sonst. Und auch ich bin zunehmenden nur noch dort anzutreffen. Ich vermissen den schlanken <em>ICQ</em>-Messenger von früher schon, bin gleichermaßen aber auf <em>Facebook</em> angewiesen, da fast jegliche Kommunikation hier stattfindet. Auf der einen Seite natürlich praktisch, alles beisammen und bei jedem Einloggen vor sich zu haben. Andererseits auch beängstigend, welche schiere Masse an Informationen <em>Facebook</em> dadurch von mir bekommt. Ob für alle sichtbar oder als eigentlich private Nachricht an bestimmte Freunde.</p>
<p>Ich glaube nicht einmal, dass diese Entwicklung etwas mit dem zunehmend <a title="Wikipedia: ICQ (Kritik)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/ICQ#Kritik">schlechter werdenden Image</a> von <em>ICQ</em> zutun hat. Auch die anderen einst großen Messenger nutzt in meinem Umfeld kaum noch jemand. <em>Facebook</em> hat einfach international eine unheimliche Marktmacht erlangt. Nutzte man früher in den verschiedenen Teilen der Erde, aber auch Altersgruppen jeweils andere Messenger, ist Facebook universell. Und so heißt es heute beim ersten sympathisieren mit dem Gegenüber: Bist du bei <em>Facebook</em>? Wie heißt du da?</p>
<p><a href="http://www.netscripter.de/wp-content/uploads/2012/04/fb_zentrale.jpg" rel="lightbox[1122]"><img class="alignnone size-full wp-image-1137" title="The Like Sign (Foto: Facebook)" src="http://www.netscripter.de/wp-content/uploads/2012/04/fb_zentrale.jpg" alt="The Like Sign (Foto: Facebook)" width="615" height="315" /></a></p>
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		<title>Filmkritik: Iron Sky</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Apr 2012 22:29:50 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Nazis haben sich nach dem Zweiten Weltkrieg auf der dunklen Seite des Mondes versteckt und planen seither eine erneute Invasion der Erde. Das klingt auf den ersten Blick nach einer guten und &#8211; im Idealfall &#8211; witzigen Vorlage für einen Film. An genau dieser versucht sich Regisseur Timo Vuorensola in seinem neusten Projekt Iron [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-1079" style="margin-top: 0px;" title="Iron Sky (Foto: ironsky.net)" src="http://www.netscripter.de/wp-content/uploads/2012/04/iron_sky.jpg" alt="Iron Sky (Foto: ironsky.net)" width="300" height="150" />Die Nazis haben sich nach dem Zweiten Weltkrieg auf der dunklen Seite des Mondes versteckt und planen seither eine erneute Invasion der Erde.<br />
Das klingt auf den ersten Blick nach einer guten und &#8211; im Idealfall &#8211; witzigen Vorlage für einen Film. An genau dieser versucht sich Regisseur <em>Timo Vuorensola</em> in seinem neusten Projekt <strong>Iron Sky</strong> &#8211; wirklich gelingen will dies aber nicht.</p>
<p><span id="more-1076"></span></p>
<p>Der Film beginnt mit einer erneuten Mondlandung im Jahr 2018. Die amerikanische Präsidentin &#8211; die erstaunliche Ähnlichkeit mit <em>Sarah Palin</em> hat &#8211; hat den ersten Schwarzen (Christopher Kirby) zum Mond geschickt, um für ihren anstehenden Wahlkampf zu trommeln. Stattdessen entdeckt diese Mondmission jedoch eine Helium3-Mine und jede Menge Nazis.</p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" width="615" height="342" data="http://www.youtube.com/v/9I2MpPjX7yk"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/9I2MpPjX7yk" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /></object></p>
<p>Doch damit beginnen auch schon die Probleme. Der Film macht sich gar nicht erst die Mühe dieses Szenario auch nur ansatzweise zu erklären. Der Zuschauer soll es einfach hinnehmen, dass die Nazis zwar keine Computer kennen, <a href="http://www.netscripter.de/wp-content/uploads/2012/04/iron_sky_klaus_renate.jpg" rel="lightbox[1076]"><img class="size-medium wp-image-1084 alignright" title="Götz Otto &amp; Julia Dietze als Klaus Adler &amp; Renate Richter (Foto: ironsky.net)" src="http://www.netscripter.de/wp-content/uploads/2012/04/iron_sky_klaus_renate-170x300.jpg" alt="Götz Otto &amp; Julia Dietze als Klaus Adler &amp; Renate Richter (Foto: ironsky.net)" width="170" height="300" /></a>die nach dem <a title="Wikipedia: Zuse Z1" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zuse_Z1">Z1</a> enstanden sind, und allen Ernstes Ledermäntel auf der Mondoberfläche tragen, es andererseits aber 1945 geschafft haben sollen mit dieser Technik zum Mond zu kommen und Helium3 nutzbar zu machen.</p>
<p>Überhaupt lässt <em>Iron Sky</em> zu viele Fragen offen, erklärt die Charaktere nur im Ansatz und stützt sich lieber auf seine simple Dramaturgie.</p>
<p>Warum zum Beispiel weiß Lehrerin und Forscherin <em>Renate Richter</em> (<em>Julia Dietze</em>) nicht, wie ein Mensch mit schwarzer Haut aussieht und wieso landet der insgeheim designierte Führer <em>Klaus Adler</em> (<em>Götz Otto</em>) mit seinem Raumschiff ausgerechnet in New York, um die Präsidentin der USA zu treffen, wenn sie doch angeblich seit 70 Jahren die Erde und deren Kultur studiert haben?</p>
<p>Jetzt mag man sagen, dass es ja eine Komödie sein soll und deshalb der Witz im Vordergrund steht. Doch Fehlanzeige. Die Witze sind flach, repetitiv und wenig innovativ. Wie oft sich in <em>Iron Sky</em> allein schon darüber lustig gemacht wird, dass die Nazis auf der &#8220;<em>Dark side of the Moon</em>&#8221; leben.</p>
<p>Zum Schluss kommt dann natürlich, was kommen muss: Die Nazis versuchen die Invasion auf die Erde zu starten und die Länder der Erde haben natürlich noch ein Ass im Ärmel.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Alles in allem erinnert mich <em>Iron Sky</em> sehr stark an ein Boll&#8217;sches Kleinod. Das fängt bei der Besetzung der Schauspieler an und setzt sich über das Story-Telling, bis zur Optik fort. Denn eines muss man dem Film lassen: Für ein Projekt, das <a title="Iron Sky: Crowdfunding – The New Way to Finance Movies" href="http://www.ironsky.net/site/support/finance/">zum Teil aus Crowdfunding</a> entstanden ist, und auch sonst ein relativ kleines Budget hatte, sehen die Effekte und Kostüme gar nicht mal so schlecht aus.</p>
<p><em>Iron Sky</em> ist definitiv kein Must-See. Wenn man den Kopf allerdings frei von jedwedem Logik-Denken bekommt, kann man sicher den ein oder anderen Moment witzig finden, ein echter Brüller ist es aber auch dann nicht.</p>
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		<title>Quo vadis RTL Nitro?</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Apr 2012 06:47:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>netscripter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am ersten April ist der neuste Sprössling der RTL-Famile gestartet: RTL Nitro. Doch was verspricht sich RTL mit diesem &#8211; doch sehr plötzlich gestarteten &#8211; Sender? Warum Sendet man die Serien und Filme nicht einfach auf einem der bestehenden Kanäle in der Senderfamilie? Welche Chancen hat RTL Nitro im hart umkämpften TV-Markt? Aus meiner Sicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-1006" style="margin-top: 0px;" title="RTL Nitro - Fernsehen für Helden (Foto: RTL Nitro)" src="http://www.netscripter.de/wp-content/uploads/2012/04/nitro_logo.jpg" alt="RTL Nitro - Fernsehen für Helden (Foto: RTL Nitro)" width="300" height="150" />Am ersten April ist der neuste Sprössling der RTL-Famile gestartet: <strong>RTL Nitro</strong>. Doch was verspricht sich RTL mit diesem &#8211; doch sehr plötzlich gestarteten &#8211; Sender? Warum Sendet man die Serien und Filme nicht einfach auf einem der bestehenden Kanäle in der Senderfamilie? Welche Chancen hat <em>RTL Nitro</em> im hart umkämpften TV-Markt? Aus meiner Sicht gibt es mehrere Gründe, die dafür sprechen auf einen weiteren Sender zu setzen. Eine kleine Analyse.</p>
<p><span id="more-1004"></span>Erst seit ein paar Tagen ist <em>RTL Nitro</em> jetzt auf Sendung und versucht die Zuschauer unter dem Motto <em>&#8220;Fernsehen für Helden&#8221;</em> mit alten Klassikern, wie <em>Knight Rider</em> und <em>Hör mal, wer da hämmert</em>, aber auch mit Erstausstrahlungen der in den USA überaus erfolgreichen Serien <em>Modern Family</em> und <em>Nurse Jackie</em> an sich zu binden.</p>
<p>Betrachtet man das <a title="IP Deutschland: Programm RTL NITRO" href="http://www.ip-deutschland.de/ipd/plattformen/fernsehen/rtl_nitro/programm.cfm#relDownload">Sendeschema von <em>RTL Nitro</em></a> einmal völlig nüchtern, wirkt es auf den ersten Blick wie ein weiterer Seriensender, der an zwei Abenden zusätzlich mit Filmen bestückt wird. So begibt man sich in ein Segment, dass schon so manch anderer kleiner Sender abdeckt. Darunter etwa <em>Das Vierte</em>, <em>TELE5</em>, <em>ZDFneo</em> und vor allem <em>sixx</em> mit dem man auf den ersten Blick in direkter Konkurrenz steht.</p>
<p>Doch während der <em>Prosieben</em>-Sprössling von vornherein als Frauensender gestartet ist, war bei der ersten Ankündigung für mich nicht klar ersichtlich, welche thematischen Schwerpunkte <em>RTL Nitro</em> übernehmen sollte. So gab es zwar den Slogan: <em>Fernsehen für Helden </em>, aber eine starke Key-Visual fehlte.</p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" width="615" height="342" data="http://www.youtube.com/v/5EklBwFnxVI?version=3"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/5EklBwFnxVI?version=3" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /></object></p>
<p>Der Vermarkter des Senders, <em>IP Deutschland</em>, <a title="IP Deutschland: Programm RTL NITRO" href="http://www.ip-deutschland.de/ipd/plattformen/fernsehen/rtl_nitro/programm.cfm">beschreibt </a>das Programm allerdings wie folgt:</p>
<blockquote><p>US-Serien und US-Sitcoms mit exklusiven Free-TV-Premieren-, Spielfilme sowie deutsche Actionserien und männeraffines Factual-Entertainment</p></blockquote>
<div id="attachment_1031" class="wp-caption alignright" style="width: 138px"><a href="http://www.netscripter.de/wp-content/uploads/2012/04/sixx_huhn.jpg" rel="lightbox[1004]"><img class="wp-image-1031 " style="margin-top: 0px;" title="Ein Huhn für sixx (Foto: sixx)" src="http://www.netscripter.de/wp-content/uploads/2012/04/sixx_huhn-214x300.jpg" alt="Ein Huhn für sixx (Foto: sixx)" width="128" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Ein Huhn für sixx (Foto: sixx)</p></div>
<p>So grenzt man sich auf dem Papier deutlich vom <em>Prosieben</em>-Pendant ab, bleibt aber nicht gleichermaßen im Gedächtnis. Hatten und haben die Hühner bei <em>sixx</em> noch eine starke weibliche Botschaft, die im Kopf bleibt, hat <em>RTL Nitro</em> nur die Band <em>The Overtones</em> als aktuelle Gesichter des Senders. Die zwar in ihren Anzügen durchaus männlich wirken, für mich aber weniger klar im Gedächtnis bleiben. Im Print oder auf großen Werbeplakaten hat <em>RTL Nitro</em>, im Gegensatz zu <em>sixx</em>, gar nicht erst versucht Aufmerksamkeit zu erwecken. Etwas mehr Mut von Seiten des Senders wäre hier definitiv wünschenswert.</p>
<p>Einzig der Sendestart kurz vor die Abschaltung des analogen Satellitensignals dürfte die Wahrnehmung noch einmal leicht gesteigert haben, wenn die potentiellen Zuschauer ihre Geräte deswegen neu programmieren und auf den Sender stoßen.</p>
<p>Inhaltlich setzt man vor allem auf alte Serienkost, gemischt mit ein paar aktuellen Serienpremieren. Somit versucht man sich auch von  anderen Männersendern, wie <em>DMAX</em> oder <em>TELE5</em> abzugrenzen. Setzt <em>DMAX</em> vor allem auf Dokus und Reportagen und <em>TELE5</em> auf Serien, aber vor allem Filme am Abend, so ist <em>RTL Nitro</em> &#8211; mit wenigen Ausnahmen &#8211; ein Seriensender. Und auch <em>ZDFneo</em> scheint andere Ziele zu verfolgen, indem dort momentan verstärkt auf Eigenproduktionen, wie <em>Bambule</em>, <em>neoParadise</em> oder<em> Iss oder quizz </em>gesetzt wird.</p>
<p>Man hat also inhaltlich schon darauf geachtet, sich nicht zu stark mit einem anderen Programm zu überschneiden. Problematisch könnte diese Positionierung allerdings insofern sein, wenn mit einer Serie mal ein eher weibliches Publikum angesprochen werden soll. Es wird sich zeigen ob und wie <em>RTL</em> mit solchen Serien umgehen wird. Momentan heißt es vom Sender nur:</p>
<blockquote><p>RTL NITRO soll <strong>zunächst</strong> Erwachsene von 20 &#8211; 59 Jahren ansprechen mit programmlichen Schwerpunkten für ein männliches Publikum.</p></blockquote>
<p>Aber warum nutzt <em>RTL</em> nicht einfach die bestehenden Sender in seinem Verbund, um eine Serie passend zu platzieren? Schließlich laufen etwa auch alte Serien wie <em>MacGyver</em> und <em>Das A-Team</em> auf <em>RTL II</em> momentan <a title="DWDL: Traumquoten: &quot;MacGyver&quot; läuft immer besser" href="http://www.dwdl.de/zahlenzentrale/34985/traumquoten_macgyver_luft_immer_besser/">sehr erfolgreich</a>.<br />
Auch wenn es komisch klingt, sehe ich eben diesen Erfolg und die stetig steigenden Marktanteile der RTL-Sender auch als Grund für den Start von <em>RTL Nitro</em>. Selbstverständlich werden sich sichere Bänke, wie eben <em>MacGyver</em>, oder auch aktuelle Serien wie <em>Cobra 11</em> weiterhin in den Hauptprogrammen (<em>RTL</em>, <em>RTL II, VOX</em> &amp; <em>Super RTL</em>) finden. Doch gerade bei weniger erfolgreichen Produktionen kann sich das Ausstrahlen einer Serie auf einem Sender mit deutlich niedrigerem Senderschnitt auszahlen.</p>
<p>So kann <em>RTL</em> aktuelle US-Serien ohne großes Risiko testen und als Zuschauer bekommt man diese nun hoffentlich deutlich früher zu sehen. So wurde schließlich früher auch <em>CSI:Miami</em> auf <em>VOX</em> ausgestrahlt, bevor es <em>RTL</em> übernahm. Mittlerweile ist aber auch die Jahresmarktanteil von <em>VOX</em> (7,3 %, 14-49 Jahre in 2o11) deart gestiegen, dass solche Experimente zunehmend schwerer wurden.</p>
<p>Aktuell demonstrieren <em>Prosieben</em> und <em>sixx</em> mit <em>Vampire Diaries</em> sehr gut, wie sich dies auf die Sender auswirkt. Was für <em>Prosieben</em> <a title="DWDL: &quot;Vampire Diaries&quot; floppt mit Ansage bei ProSieben" href="http://www.dwdl.de/zahlenzentrale/35268/vampire_diaries_floppt_mit_ansage_bei_prosieben/">ein Desaster</a> ist, liegt bei  <em>sixx</em> weit <a title="DWDL: &quot;Vampire Diaries&quot; verhilft Sixx zu neuem Bestwert" href="http://www.dwdl.de/zahlenzentrale/35320/vampire_diaries_verhilft_sixx_zu_tagesbestwert/">über Senderschnitt</a> (0,5 %, 14-49 Jahre in 2011). Dadurch können beim deutlich günstiger zu betreibenden <em>sixx</em> zusätzliche Werbeeinnahmen generiert werden, statt dass die Sendung bei <em>Prosieben</em> unter Senderschnitt liegt und so im nachhinein gar die Werbepreise gesenkt werden müssen.</p>
<p>Damit wären wir auch beim letzten Punkt: <em>RTL Nitro</em> lässt sich im Vergleich zu einem großen Sender mit Eigenproduktionen und vielen Mitarbeitern, deutlich günstiger betreiben. Schließlich muss nur in der Sendeabwicklung darauf achten, dass zu richtigen Zeit, die richtigen Serien abgespielt werden.</p>
<div id="attachment_1026" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.netscripter.de/wp-content/uploads/2012/04/modern_family.jpg" rel="lightbox[1004]"><img class="size-medium wp-image-1026" style="margin-top: 0px;" title="Modern Family (Foto: RTL Nitro)" src="http://www.netscripter.de/wp-content/uploads/2012/04/modern_family-300x168.jpg" alt="Modern Family (Foto: RTL Nitro)" width="300" height="168" /></a><p class="wp-caption-text">Modern Family (Foto: RTL Nitro)</p></div>
<p>So kann man den Sender sicher auch als Resterampe sehen, ich jedoch sehe ich <em>RTL Nitro</em> als große Chance auch in Deutschland wieder mehr weniger konventionelle Serien zu etablieren. Ich selbst fand die ersten Folgen von <em>Modern Family</em> durchaus unterhaltend, könnte sie mir aber auch nicht auf einem großen Sender vorstellen, schon gar nicht in der Primetime.</p>
<p>Wie sich die Quoten entwickeln, wir man leider erst in einigen Wochen sehen können. Zurzeit weist <em>RTL Nitro</em> diese noch nicht öffentlich aus. Eine Reichweite wie von <em>ZDFneo</em> (0,3 %, 14-49 Jahre in 2011) oder <em>sixx</em> (0,5 %, 14-49 Jahre in 2011) sehe ich mit der Marktmacht von <em>RTL</em> (18,4 %, 14-49 Jahre in 2011) aber durchaus als realistisch. Momentan fehlen dem Sender meiner Meinung nach nur Aufmerksamkeit und genug Seriennachschub.</p>
<p>Potential hat der Sender auf jeden Fall &#8211; RTL muss nur noch selbst ausreichend Mut beweisen!</p>
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		<title>Wir machen die Facebook-Seite fit für die Chronik</title>
		<link>http://www.netscripter.de/2012/03/wir-machen-die-facebook-seite-fit-fur-die-chronik/</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Mar 2012 13:15:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>netscripter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit dem 29. Februar ist es offiziell. Nicht nur die Profile, auch die Facebook-Seiten bekommen die neue Chronik verpasst. Auf den ersten Blick klingt das auch verlockend, lässt sich doch das eigene Unternehmen oder Projekt über die Chronik (oder auch Timeline) viel besser abbilden. Das Problem ist, dass nun noch einmal Arbeit in die Struktur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-955" style="margin-top: 0px;" title="Die neue Chronik für Facebook-Seiten (Screenshot: Frank Krause / Facebook)" src="http://www.netscripter.de/wp-content/uploads/2012/03/fb_chronik_pages.jpg" alt="Die neue Chronik für Facebook-Seiten (Screenshot: Frank Krause / Facebook)" width="300" height="150" />Seit dem <em>29. Februar</em> ist es offiziell. Nicht nur die Profile, auch die Facebook-Seiten bekommen die neue <strong>Chronik</strong> verpasst. Auf den ersten Blick klingt das auch verlockend, lässt sich doch das eigene Unternehmen oder Projekt über die <em>Chronik</em> (oder auch <em>Timeline</em>) viel besser abbilden. Das Problem ist, dass nun noch einmal Arbeit in die Struktur der Seite gesteckt werden muss. Es gibt viele neue Funktionen, einige wurden abgeschafft oder werden nun ganz anders abgebildet. Da <em>bis Ende März</em> alle Seiten umgestellt sein müssen, hier eine kleine Hilfestellung, was dabei zu beachten ist.</p>
<p><span id="more-948"></span></p>
<h3>Das Titelbild</h3>
<p>Die wohl auffälligste Neuerung ist das <em>Titelbild</em>, das sich nun am oberen Rand der Seite befindet. Eben aus diesem Grund sollte auf jeden Fall Gebrauch davon gemacht werden &#8211; ohne wirkt die Seite kahl und unvollständig. Außerdem ist das <em>Profilbild</em> nun deutlich kleiner und verliert etwas Bedeutung. Bei der Gestaltung des Titelbilds sind einem alle Freiheiten gegeben, wie es auch schon bei privaten Profilen der Fall war. Facebook gibt hier nur vor, dass es weder Werbung enthalten noch zu textlastig sein darf.</p>
<p><a href="http://www.netscripter.de/wp-content/uploads/2012/03/fb_chronik_titelbild.jpg" rel="lightbox[948]"><img class="alignnone size-full wp-image-970" title="Die optimale Größe für Titelbilder (Screenshot: Frank Krause / Facebook)" src="http://www.netscripter.de/wp-content/uploads/2012/03/fb_chronik_titelbild.jpg" alt="Die optimale Größe für Titelbilder (Screenshot: Frank Krause / Facebook)" width="615" height="280" /></a></p>
<p>Um ein optimales <strong>Titelbild</strong> zu erstellen, sollte dies <strong>851 x 315 Pixel groß</strong> sein. Dann wird es von Facebook nicht noch einmal hoch- oder runterskaliert und es gibt weniger Kompressionsartefakte. Genauso bietet es sich an es als PNG hochzuladen, da es so vor dem Upload nicht noch einmal extra komprimiert wird. Wer das <em>Profilbild</em> in das <em>Titelbild</em> integrieren will, sollte beachten, dass die <em>Profilbilder</em> von Facebook-Seiten <a title="allfacebook.de: Download: Photoshop Vorlage der Timeline für Unternehmen" href="http://allfacebook.de/pages/timeline-psd"><em>einige Pixel tiefer</em></a> liegen, als bei privaten Profilen.</p>
<h3><a href="http://www.netscripter.de/wp-content/uploads/2012/03/fb_chronik_profilbild.png" rel="lightbox[948]"><img class="alignright size-medium wp-image-965" title="Die neue Anordnung des Profilbilds (Screenshot: Frank Krause / Facebook)" src="http://www.netscripter.de/wp-content/uploads/2012/03/fb_chronik_profilbild-300x117.png" alt="Die neue Anordnung des Profilbilds (Screenshot: Frank Krause / Facebook)" width="300" height="117" /></a></h3>
<h3>Das Profilbild</h3>
<p>Das <strong>Profilbild</strong> selbst ist nun auch nicht mehr länglich, sondern lässt sich auf der Seite <em>nur noch quadratisch</em> einbinden. Dabei hat es eine <strong>optimale Größe von 180 x 180 Pixeln</strong>, darf aber auch etwas größer sein, da es nicht von Facebook, sondern ähnlich wie bei Twitter, vom Browser runterskaliert wird.</p>
<h3>Die Info-Box</h3>
<p>Ein weiteres wichtiges Element ist die <strong>Info-Box</strong> direkt unter dem <em>Titelbild</em>. Sie fällt nun wesentlich größer aus, als noch auf den alten Seiten. <em>Längere Beschreibungen</em> werden also nicht mehr durch ein Aufklappmenü abgeschnitten. Entsprechend kann und sollte der Text nun etwas länger ausfallen.</p>
<h3>Die Seitenreiter</h3>
<p><a href="http://www.netscripter.de/wp-content/uploads/2012/03/fb_chronik_reiter.png" rel="lightbox[948]"><img class="size-full wp-image-972 alignleft" style="margin-top: 0px;" title="Die neuen Seitenreiter (Screenshot: Frank Krause / Facebook)" src="http://www.netscripter.de/wp-content/uploads/2012/03/fb_chronik_reiter.png" alt="Die neuen Seitenreiter (Screenshot: Frank Krause / Facebook)" width="375" height="190" /></a>Direkt daneben befinden sich die neuen <strong>Seitenreiter</strong>, die die alten <em>Reiter</em> am linken Rand ablösen. Das Erstellen funktioniert immer noch <a title="Eigene Tabs für die Facebook-Seite" href="http://www.netscripter.de/2012/01/eigene-tabs-fur-die-facebook-seite/">genauso wie vorher</a>, doch eine<em> eigene Startseite</em> lässt sich nun nicht mehr festlegen, man landet als Besucher immer zuerst auf der <em>Chronik</em>. Entsprechend wichtig ist es hier die vier repräsentativsten Inhalte unterzubringen, da diese ohne weiteres Aufklappen immer angezeigt werden. Nach einem Klick auf den kleinen Pfeil sind es insgesamt <em>maximal zwölf</em>. Durch einen Klick auf das &#8220;<em>+</em>&#8221; oder &#8220;<em>Bearbeiten</em>&#8220;-Symbol lassen sich die Boxen in eine Reihenfolge bringen, bzw. eigene Anwendungen oder Unterseiten einblenden. Zu beachten ist, dass sie dann auch ein entsprechend Box-füllendes Bild erhalten sollen. Standardmäßig wird das <strong>Anwendungsicon</strong>, dass beim erstellen der Anwendung festgelegt wurde, genommen. Da dieses aber maximal <strong>75 x 75 Pixel groß</strong> und somit quadratisch ist, passt dies nicht optimal. Stattdessen muss folgender Weg gegangen werden.</p>
<blockquote><p>Administrationsbereich -&gt; Verwalten -&gt; Seite bearbeiten -&gt; Anwendungen -&gt; Einstellung bearbeiten -&gt; Eigenes Reiterbild: Ändern</p></blockquote>
<p>Ein ziemlich langer Klickweg bis man dann endlich sein maximal<strong> 111 x 74 Pixel großes Bild</strong> einfügen kann. So groß sollte es nämlich sein, um den Platz optimal auszunutzen.</p>
<h3><a href="http://www.netscripter.de/wp-content/uploads/2012/03/fb_chronik_breite.png" rel="lightbox[948]"><img class="alignright  wp-image-976" style="margin-top: 0px;" title="Anpassen der maximalen Breite für eigene Reiter (Screenshot: Frank Krause / Facebook)" src="http://www.netscripter.de/wp-content/uploads/2012/03/fb_chronik_breite-300x97.png" alt="Anpassen der maximalen Breite für eigene Reiter (Screenshot: Frank Krause / Facebook)" width="300" height="97" /></a>Die neuen Tabs</h3>
<p>Einher mit dieser Neuerung geht auch die <strong>neue Breite für eigene Tabs</strong>. Waren es im alten Seiten-Design noch <em>maximal 520 Pixel</em>, sind es <strong>jetzt 810 Pixel</strong>. Diese müssen aber erst in den <a title="Facebook-Entwickler: Anwendungseinstellungen" href="https://developers.facebook.com/apps">Anwendnungseinstellungen</a> unter <em>Anwendung bearbeiten</em> angepasst werden.</p>
<p><a href="http://www.netscripter.de/wp-content/uploads/2012/03/fb_chronik_hervorheben.png" rel="lightbox[948]"><img class="alignright size-medium wp-image-979" style="margin-top: 5px;" title="Das Hervorheben von Chronik-Einträgen. (Screenshot: Frank Krause / Facebook)" src="http://www.netscripter.de/wp-content/uploads/2012/03/fb_chronik_hervorheben-300x62.png" alt="Das Hervorheben von Chronik-Einträgen. (Screenshot: Frank Krause / Facebook)" width="300" height="62" /></a></p>
<h3>Die Chronik selbst</h3>
<p>In allen sonstigen Belangen verhält sich die <em>Chronik</em> für Seiten ähnlich derer für private Profile. Um auf meine Blogposts hinzuweisen haben ich außerdem die Möglichkeit genutzt einzelne Einträge hervorzuheben. Außerdem ist es möglich bestimmte Einträge oben an die <em>Chronik</em> anzupinnen, indem man die Option <em>oben fixieren</em> nutzt.</p>
<p>Außerdem können, wie bereits bekannt, Ereignisse in der Vergangenheit eingetragen werden, indem man einfach auf den Zeitstrahl klickt. Das bietet sich vor allem für Firmen oder Personen an, die so spielerisch ihren Werdegang unterbringen können.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Beachtet man diese Hürden, steht der <em>Chronik</em>-Nutzung auf der eigenen Facebook-Seite eigentlich nichts mehr im Wege. Außer vielleicht die schiere Datenmenge, die nun abgebildet wird. Aber, wie so oft mit<em> Neuerungen von Facebook</em>, werden wir uns sicher auch daran gewöhnen.</p>
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		<title>Ein Bus voller Langeweile</title>
		<link>http://www.netscripter.de/2012/02/ein-bus-voller-langeweile/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Feb 2012 20:35:49 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Zwanzig Single-Frauen, ein Bus und acht deutsche Dörfer. Das klingt nicht nur nach einer befremdlichen Kombination, sie ist es auch. In seiner neuen täglichen Sendung Ein Bus voller Bräute, wirft VOX nicht nur alles an Kuppel-Formaten zusammen, was das deutsche Privatfernsehen momentan zu bieten hat, sondern bedient damit auch noch kräftig Vorurteile. Was Jochen Schropps [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-923" style="margin-top: 0px;" title="Ein Bus voller Bräute (Foto: VOX)" src="http://www.netscripter.de/wp-content/uploads/2012/02/bus_logo.jpg" alt="Ein Bus voller Bräute (Foto: VOX)" width="300" height="150" />Zwanzig Single-Frauen, ein Bus und acht deutsche Dörfer. Das klingt nicht nur nach einer befremdlichen Kombination, sie ist es auch. In seiner neuen täglichen Sendung <em>Ein Bus voller Bräute</em>, wirft <em>VOX</em> nicht nur alles an Kuppel-Formaten zusammen, was das deutsche Privatfernsehen momentan zu bieten hat, sondern bedient damit auch noch kräftig Vorurteile. Was <em>Jochen Schropps</em> Aufgabe in all dieser Belanglosigkeit ist, bleibt unterdessen unklar.</p>
<p><span id="more-920"></span></p>
<p>Doch noch einmal ganz von vorn. Der Sender VOX experimentiert nun schon seit einiger Zeit mit seinem Daytime-Programm, was bereits die <a title="VOX: Shopping Queen" href="http://www.vox.de/cms/sendungen/shopping-queen.html">ein</a> oder <a title="VOX: Verklag mich doch!" href="http://www.vox.de/cms/sendungen/verklag-mich-doch.html">andere</a> Kuriosität hervorbrachte. Aktuell ist dies eine Adaption des norwegischen Formats <em><a title="Nordic World Formats: Babes on the Bus" href="http://www.nordicworld.tv/formats/catalogue/21/format/screener">Babes on the Bus</a></em>. Zwanzig Single-Frauen aus der Stadt fahren von Dorf zu Dorf und bleiben dort, sollten sie auf ihre große Liebe treffen. Ziel ist es nach acht Wochen und acht Dörfern alle Frauen verkuppelt zu haben. Wirklich spannend klingt das nicht.</p>
<p>Am Anfang fiel mir vor allem die Ähnlichkeit zum <em>Bachelor</em> auf. Zwanzig Frauen stellen sich einzeln drei Männern vor, die angeblich vom &#8220;Dorfobersten&#8221; ausgewählt worden &#8211; tatsächlich war es wohl eher die Casting-Abteilung von <em><a title="Endemol: Ein Bus voller Bräute" href="http://www.endemol.de/programme/ein-bus-voller-braeute.html">Endemol</a></em>. Zwischendurch gibt es kleine Einspieler, die die Protagonistinnen und willigen Männer einzeln vorstellen sollen. Das allein hat schon die Hälfte der Sendung eingenommen und nicht gerade zur Spannung beigetragen. Zumal die Frauen nicht, wie im Original, sonderlich tough und erfolgreich rüberkommen.</p>
<p><a href="http://www.netscripter.de/wp-content/uploads/2012/02/bus_maria.jpg" rel="lightbox[920]"><img class="size-medium wp-image-926 alignleft" style="margin-top: 0px;" title="Maria (48) (Foto: VOX/Sigi Jantz)" src="http://www.netscripter.de/wp-content/uploads/2012/02/bus_maria-200x300.jpg" alt="Maria (48) (Foto: VOX/Sigi Jantz)" width="200" height="300" /></a>Vor allem die Zweitverwertung einer Kandidatin aus der letzten Staffel von <em>Schwiegertochter gesucht</em> festigte bei mir diesen Eindruck. So hatte sich Maria noch vor einigen Wochen völlig übertrieben an den Friseur Sven rangemacht und ist jetzt erneut im TV auf der Suche? Schon deswegen fällt es mir schwer das Format auch nur ansatzweise ernst zu nehmen.</p>
<p>Danach durften allerdings, im Gegensatz zum <em>Bachelor</em>, die Frauen auswählen mit welchem Mann sie den kommenden Tag verbringen möchten. Dann ist wieder alles beim Alten und den Rest der Folge verbringt der Junggeselle mit seiner Schar an Frauen. Einer beim Rodeln, der andere beim Curling und ein letzter in einer Kneipe. Wer einfach vor die Tür geht, sieht spannendere Dinge.</p>
<p>Dass diese Junggesellen alle in Tracht auftreten und einen teils so unverständlichen Dialekt sprechen, dass sie untertitelt werden müssen, ist sicher Zufall. Genauso, dass alle fünf Minuten betont werden muss, wie sehr Tussi und geschminkt die Frauen aus der Stadt doch seien. Wer hier an <em>Bauer sucht Frau</em> denkt, liegt sicher falsch.</p>
<p>Was am Ende bleibt sind viele Stereotypen und das Gefühl von unendlicher Langeweile, wenn ich bedenke, dass <em>Ein Bus voller Frauen</em> acht Wochen lang täglich laufen soll. Denn um mit <em>Schwiegertochter gesucht</em> mitzuhalten, sind die Protagonisten zu normal, für den <em>Bachelor</em> haben die Männer ein zu kleines Ego.</p>
<p>Achso, und dann ist da ja noch <em>Jochen Schropp</em>, der laut <em>VOX</em> diese Sendung moderiert, doch irgendwie nicht im Gedächtnis bleibt. Der einzige Moment mit ihm, an den ich mich bewusst erinnere, zeigt ihn lachend vor der Scheibe eines Restaurants, in dem sich gerade einer der Junggesellen mit seinen Frauen vergnügt. Wirklich notwendig sind diese &#8211; offensichtlich nachträglich gedrehten Bilder &#8211; allerdings nicht.</p>
<p><strong>Ein Bus voller Bräute</strong> &#8211; <em>Seit 27. Februar täglich 15 Uhr auf VOX.</em></p>
<div id="attachment_930" class="wp-caption alignnone" style="width: 625px"><a href="http://www.netscripter.de/wp-content/uploads/2012/02/bus_jochen.jpg" rel="lightbox[920]"><img class="size-full wp-image-930 " style="margin-left: -2px;" title="Jochen Schropp hat sich nicht rein getraut (Screenshot: VOX)" src="http://www.netscripter.de/wp-content/uploads/2012/02/bus_jochen.jpg" alt="Jochen Schropp hat sich nicht rein getraut (Screenshot: VOX)" width="615" height="347" /></a><p class="wp-caption-text">Jochen Schropp hat sich nicht rein getraut (Screenshot: VOX)</p></div>
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		<title>Eigene Tabs für die Facebook-Seite</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 22:00:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>netscripter</dc:creator>
				<category><![CDATA[gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[social media]]></category>
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		<category><![CDATA[facebook]]></category>
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		<description><![CDATA[Individuelle Tabs auf der Facebook-Seite sind eine tolle Sache und machen es einfach der Seite eigene Funktionen und Inhalte hinzuzufügen. Leider hat Facebook das System geändert, wie dies zu geschehen hat. Früher ging dies ganz einfach über die zu jeder App gehörende Anwendungsseite, aktuell geht es nur mit ein paar Kniffen, die ich hier kurz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-853 alignright" style="margin-top: 0px;" title="Eigene Tabs für die Facebook Seite (Screenshot: Frank Krause / Facebook)" src="http://www.netscripter.de/wp-content/uploads/2012/01/teaser_tabs.jpg" alt="Eigene Tabs für die Facebook Seite (Screenshot: Frank Krause / Facebook)" width="300" height="150" />Individuelle Tabs auf der Facebook-Seite sind eine tolle Sache und machen es einfach der Seite eigene Funktionen und Inhalte hinzuzufügen. Leider hat Facebook das System geändert, wie dies zu geschehen hat. Früher ging dies ganz einfach über die zu jeder App gehörende Anwendungsseite, aktuell geht es nur mit ein paar Kniffen, die ich hier kurz erklären möchte.</p>
<p>Das alte Prozedere habe ich ja <a title="Wir basteln uns eine Facebook-Seite (2)" href="http://www.netscripter.de/2011/12/wir-basteln-uns-eine-facebook-seite-2/">bereits einmal beschrieben</a>, weshalb es hier auch hauptsächlich um die Änderungen gehen soll.</p>
<p><span id="more-844"></span></p>
<h3>Was bleibt gleich?</h3>
<p>Das grundsätzliche Anlegen der App bleibt gleich:</p>
<blockquote><p>Alles was man dazu benötigt ist ein <strong>Facebook Developer Account</strong>, zu dessen Einrichtung man automatisch aufgefordert wird, wenn man die <a title="Facebook Developer Plattform" href="https://developers.facebook.com/">Facebook Developer Plattform </a>aufruft.</p>
<p>Ist das geschafft, kann man über den Button <strong>Neue Anwendung erstellen</strong> mit dem Anlegen eines eigenen Menüeintrags beginnen. Selbstverständlich kann man auf diese Weise noch wesentlich komplexere Dinge, bzw. Anwendungen, im Facebook umsetzen. Diese Einführung soll sich jedoch auf die Grundlagen beschränken.</p>
<p>Als Erstes gibt man einen <strong>Namen</strong> für die neue Anwendung ein, der <strong>Namespace</strong> ist egal. Danach wird mit einem Klick auf <em>weiter</em> eine neue Anwendung angelegt. Im oberen Bereich lässt sich nun ein Miniaturbild festlegen, das als Icon für den Menüeintrag genutzt wird.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.netscripter.de/wp-content/uploads/2011/11/fb_app_bild.jpg" rel="lightbox[844]"><img class="aligncenter  wp-image-628" title="Facebook-App, Miniaturbild anlegen (Screenshot: Facebook / Frank Krause)" src="http://www.netscripter.de/wp-content/uploads/2011/11/fb_app_bild.jpg" alt="Facebook-App, Miniaturbild anlegen (Screenshot: Facebook / Frank Krause)" width="548" height="92" /></a></p>
<p>Die darunter folgenden Einträge sind weniger wichtig und sollten bereits alle nötigen Informationen enthalten. Erst ganz unten gibt es dann die Einstellungen für den <strong>Seitenreiter</strong>.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.netscripter.de/wp-content/uploads/2011/11/fb_app_reiter.jpg" rel="lightbox[844]"><img class="aligncenter  wp-image-625" title="Facebook-App, Seitenreiter einrichten (Screenshot: Facebook / Frank Krause)" src="http://www.netscripter.de/wp-content/uploads/2011/11/fb_app_reiter.jpg" alt="Facebook-App, Seitenreiter einrichten (Screenshot: Facebook / Frank Krause)" width="545" height="166" /></a></p>
<p>Wichtig hier sind die ersten drei Felder. <strong>Page Tab Name</strong> gibt die Beschriftung des Menüeintrags vor. Die beiden Felder <strong>Page Tab URL</strong> und <strong>Secure Page Tab URL</strong> geben eine Seite außerhalb von Facebook an, die per <a title="selfHTML: iFrames" href="http://de.selfhtml.org/html/frames/eingebettete.htm">iFrame</a> geladen werden soll, wenn jemand auf den <strong>Menüeintrag</strong> klickt. Diese kann frei gestaltet werden und sollte sich idealerweise auf dem eigenen Webspace befinden. Die einzigen Beschränkungen sind hierbei, dass der Inhalt nicht breiter als 500 und nicht höher als 800 Pixel sein sollte, da sonst unschöne Scrollbalken eingeblendet werden.<br />
Nach einem Klick auf <strong>Änderungen speichern</strong>, wird nun alles übernommen.</p></blockquote>
<h3>Was ist neu?</h3>
<p>Die Option <em>Profilseite der Anwendung </em>gibt es jetzt nicht mehr, stattdessen sind noch zwei Dinge zu beachten:</p>
<p>1.) Wenn man die Anwendung bearbeitet, muss noch einmal die Hauptdomain unter dem Punkt <em>Webseite</em> eingetragen werden, von der aus die Inhalte geladen werden.</p>
<p><a href="http://www.netscripter.de/wp-content/uploads/2012/01/fb_app_webseite.jpg" rel="lightbox[844]"><img class="alignnone size-full wp-image-852" title="Website-Einstellung für eine App (Screenshot: Frank Krause / Facebook)" src="http://www.netscripter.de/wp-content/uploads/2012/01/fb_app_webseite.jpg" alt="Website-Einstellung für eine App (Screenshot: Frank Krause / Facebook)" width="615" height="70" /></a></p>
<p>2.) Die Anwendung wird über die folgende Adresse einer Facebook Seite hinzugefügt:</p>
<blockquote><p>http://www.facebook.com/dialog/pagetab?app_id=YOUR_APP_ID&amp;next=YOUR_URL</p></blockquote>
<p><strong>YOUR_APP_ID</strong> ist dabei die App-ID der Anwendung, die sich ganz oben in den Grundeinstellungen finden. <strong>YOUR_URL</strong> ist dieselbe Adresse, wie eben unter Website eingetragen wurde.</p>
<p>Also zum Beispiel:</p>
<blockquote><p>http://www.facebook.com/dialog/pagetab?app_id=1234567890&amp;next=http://www.webseite.de/</p></blockquote>
<p>Danach ist das Tab, nach einer Bestätigung, automatisch der Seite hinzugefügt und kann mit Inhalten gespeist werden.</p>
<h2>Alle Teile der Reihe:</h2>
<ul>
<li><a title="Wir basteln uns eine Facebook-Seite (1)" href="http://www.netscripter.de/2011/11/wir-basteln-uns-eine-facebook-seite-1/">Wir basteln uns eine Facebook-Seite (1)</a></li>
<li><a title="Wir basteln uns eine Facebook-Seite (2)" href="http://www.netscripter.de/2011/12/wir-basteln-uns-eine-facebook-seite-2/">Wir basteln uns eine Facebook-Seite (2)</a></li>
<li><a title="Eigene Tabs für die Facebook-Seite" href="http://www.netscripter.de/2012/01/eigene-tabs-fur-die-facebook-seite/">Eigene Tabs für die Facebook-Seite</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Gottschalks Vorabend Late Night (live)</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 14:06:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>netscripter</dc:creator>
				<category><![CDATA[fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[gedanken]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute Abend startet Gottschalk live, die neue Sendung mit Thomas Gottschalk im Ersten. Einige Details sind auch schon bekannt, so gibt ein Logo, erste Bilder vom Studio und die Prämisse eine interaktive Sendung zu sein, die aktiv Facebook und Twitter integriert. In den letzten Tagen versuchten sich die Redaktion der Sendung und ja, auch Gottschalk [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-807" style="margin-top: 0px;" title="Bild: ARD/wieder design" src="http://www.netscripter.de/wp-content/uploads/2012/01/gottschalk_live.jpg" alt="Bild: ARD/wieder design" width="300" height="150" />Heute Abend startet <em>Gottschalk live</em>, die neue Sendung mit <em>Thomas Gottschalk</em> im <em>Ersten</em>. Einige Details sind auch schon bekannt, so gibt ein Logo, erste Bilder vom Studio und die Prämisse eine interaktive Sendung zu sein, die aktiv <a title="Facebook: Gottschalk live" href="http://www.facebook.com/GottschalkLive"><em>Facebook</em></a> und <a title="Twitter: Gottschalk live" href="https://twitter.com/#!/gottschalklive"><em>Twitter</em></a> integriert. In den letzten Tagen versuchten sich die Redaktion der Sendung und ja, auch <em>Gottschalk</em> selbst, den Accounts erstes Leben einzuhauchen. Über die Art und Weise lässt sich durchaus streiten &#8230;</p>
<p><span id="more-802"></span></p>
<p>Denn mit viel Engagement in Sachen <em>Social Media</em> hat sich <em>Gottschalk</em> nicht gerade bekleckert. An mehreren Abenden wurde ab 17 Uhr entweder ein Chat auf <em>Facebook</em> oder Antworten auf <em>Twitter</em> angekündigt. Dabei sah der Chat meist so aus, dass irgendwo auf der Facebook-Seite ein <a title="Facebook: Gottschalk chattet" href="http://www.facebook.com/photo.php?fbid=326569204033289&amp;set=a.326569197366623.76654.302870489736494&amp;type=1">Bild gepostet</a> wurde und er &#8211; oder die Redaktion &#8211; ab und zu mal geantwortet haben. Die meisten Antworten sind dabei völlig ohne Bezug zu den Nutzern, und beschreiben nur, was ihm gerade durch den Kopf geht.</p>
<p><a href="http://www.netscripter.de/wp-content/uploads/2012/01/gottschalk_facebook.jpg" rel="lightbox[802]"><img class="aligncenter size-full wp-image-842" title="Gottschalk antwortet auf Facebook (Screenshot: Frank Krause / Facebook)" src="http://www.netscripter.de/wp-content/uploads/2012/01/gottschalk_facebook.jpg" alt="Gottschalk antwortet auf Facebook (Screenshot: Frank Krause / Facebook)" width="400" height="179" /></a></p>
<p>Ähnlich sah es einige Tage später auf <em>Twitter</em> aus. Viele Fragen, wenig Antworten. Stattdessen schrieb <em>Gottschalk</em> lieber über seine eigenen Tippfehler.</p>
<p><a title="Twitter: Gottschalk hat sich vertippt" href="https://twitter.com/#!/GottschalkLive/status/156772327168811009"><img class="aligncenter size-full wp-image-813" title="Thomas Gottschalk schreibt bei Twitter (Screenshot: Frank Krause / Twitter)" src="http://www.netscripter.de/wp-content/uploads/2012/01/gottschalk_twitter.jpg" alt="Thomas Gottschalk schreibt bei Twitter (Screenshot: Frank Krause / Twitter)" width="515" height="86" /></a></p>
<p>Dabei sehe ich in <em>Gottschalk</em> immer noch Potential, wenn er Menschen hat, mit denen er interagieren kann. Nur eben nicht auf diese Art und Weise. Ich nehme ihm nicht ab, dass er wirklich an den Erfolg dieser Kommunikationsmittel glaubt. Da scheint mir die Art und Weise, wie <em>Harald Schmidt</em> <a title="Sat1: Harald Schmidt bei Twitter" href="http://www.sat1.de/tv/die-harald-schmidt-show/harald-schmidt-bei-twitter">damit umgeht</a> deutlich glaubwürdiger. Zumal ein <a title="Tele5: Die Nacht mit Anna Bosch" href="http://www.tele5.de/neu_anna_bosch_im_night_talk_auf_tele_5">ähnliches Konzept auf <em>Tele5</em></a> schon einmal nicht so recht zünden wollte.</p>
<p>Außerdem erinnert <em>Gottschalks</em> Studio viel mehr an eine <em>Late Night</em>, als an ein Vorabendformat. Und genau da würde ich ihn viel lieber sehen, mit echtem Publikum, ohne viel Schnick-Schnack. Einfach Gottschalk, der das Publikum aus seinem Wohnzimmer begrüßt. Aber vielleicht entwickelt sich das ja noch <a title="Einsfestival: Gottschalk live" href="http://www.einsfestival.de/ereignisse/2012/gottschalk_live.jsp">von ganz allein</a>.</p>
<div id="attachment_818" class="wp-caption aligncenter" style="width: 625px"><a href="http://www.netscripter.de/wp-content/uploads/2012/01/gottschalk_studio.jpg" rel="lightbox[802]"><img class="size-full wp-image-818" title="Gottschalks neues ARD-Studio (Bild: ARD/Philpp Hageni)" src="http://www.netscripter.de/wp-content/uploads/2012/01/gottschalk_studio.jpg" alt="Gottschalks neues ARD-Studio (Bild: ARD/Philpp Hageni)" width="615" height="404" /></a><p class="wp-caption-text">Gottschalks neues ARD-Studio (Bild: ARD/Philpp Hageni)</p></div>
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		<title>Der ProSieben Morningstar</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 16:33:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>netscripter</dc:creator>
				<category><![CDATA[fernsehen]]></category>
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		<description><![CDATA[ProSieben und das Erste suchen auch dieses Jahr wieder gemeinsam den deutschen Teilnehmer für den Eurovision Songcontest. Aus 20 Teilnehmern sollen die Zuschauer unseren Star für Baku bestimmen. Genauso, wie sie es einst für Oslo taten. Viel ist nicht anders, doch was verändert wurde, klingt spannend: Damit meine ich nicht die nun immer gleich besetzte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-790" style="margin-top: 0px;" title="Jury-Präsident Thomas D mit Alina Süggeler und Stefan Raab (Foto: ProSieben/Willi Weber)" src="http://www.netscripter.de/wp-content/uploads/2012/01/baku_jury.jpg" alt="Jury-Präsident Thomas D mit Alina Süggeler und Stefan Raab (Foto: ProSieben/Willi Weber)" width="300" height="150" /><em>ProSieben</em> und <em>das Erste</em> suchen auch dieses Jahr wieder gemeinsam den deutschen Teilnehmer für den <em>Eurovision Songcontest</em>. Aus 20 Teilnehmern sollen die Zuschauer<em> unseren Star für Baku</em> bestimmen. Genauso, wie sie es einst für Oslo taten. Viel ist nicht anders, doch was verändert wurde, klingt spannend: Damit meine ich nicht die nun immer gleich besetzte Jury, sondern das Voting der Zuschauer. Dieses soll zu jeder Zeit während der Sendung für Zuschauer und Teilnehmer transparent und live mitzuverfolgen sein. &#8220;Einzigartig im TV&#8221;, nennt es <em>Stefan Raab</em>, doch stimmt das wirklich?</p>
<p><span id="more-784"></span></p>
<p>Einer der ersten Gedanken, die mir bei der Vorstellung des neuen Votings kam war: Cool, das klingt spannend. Der zweite Gedanke war: Hmm, irgendwo hast du so etwas schon einmal gesehen. Diese Einzigartigkeit im deutschen Fernsehen mag zwar heute stimmen, doch bis vor ein paar Jahren gab es täglich im <em>Sat.1 Frühstücksfernsehen</em> den <em>Morningstar</em> über dessen Weiterkommen oder Scheitern die Zuschauer direkt bestimmen durften. Zu jeder Zeit konnte die Akzeptanz am Bildschirm mitverfolgt werden. Sanken die positiven Stimmen nach der ersten Minute unter 50%, dann war Schluss.</p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" width="615" height="447" data="http://www.youtube.com/v/F3kZK5yUqKU?version=3"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/F3kZK5yUqKU?version=3" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /></object></p>
<p>Doch ein Bisschen unterscheidet sich <em>Unser Star für Baku</em> dann doch vom <em>Frühstücksfernsehen</em>. So darf während der gesamten Sendung für die Favoriten der Zuschauer angerufen werden. Was zu Beginn noch die Startreihenfolge festlegt und so dem ein oder anderen Teilnehmer einen vermeintlichen Vorteil verschaffen kann, lässt spätestens beim eigentlichen Auftritt richtig Spannung aufkommen. Legt sich der Kandidat noch einmal kräftig ins Zeug, wenn er während des Auftritts sieht, dass die Zustimmung schwindet? Steigert die erhöhte Erwartungshaltung die Nervosität der Kandidaten? Und wie sehr wird das Live-Voting die Meinung der Jury oder gar die Zuschauer gegenseitig beeinflussen?</p>
<p>Das sind alles spannende Fragen, auf deren Beantwortung ich durchaus gespannt bin. Und zumindest für eine Castingshow ist dieses direkte Feedback tatsächlich etwas Neues und entlarvt damit gleichermaßen andere Castingformate. Dort wird die Auszählung der Stimmen nämlich schon seit langem mehr als dramaturgisches Mittel, denn als notwendiges Übel eingesetzt. Warum sonst soll ich eine viertel Stunde auf das Abstimmungsergebnis warten, wenn es offensichtlich unmittelbar verfügbar sein kann?</p>
<p>Dass <em>Stefan Raab</em> diese Idee <a title="DWDL.de: Stefan Raab: &quot;Rufen Sie besser bei der ARD an&quot;" href="http://www.dwdl.de/nachrichten/34333/stefan_raab_rufen_sie_besser_bei_der_ard_an/">erst vor vier Wochen</a> kam, scheint aber kein Zufall zu sein. <em>The Voice of Germany</em> lief immerhin <a title="DWDL.de: Nicht zu schlagen: &quot;The Voice&quot; holt Doppelsieg" href="http://www.dwdl.de/zahlenzentrale/34168/nicht_zu_schlagen_the_voice_holt_doppelsieg/">sehr erfolgreich</a> und verfolgte zugleich ein ähnliches Konzept. Es wurde mehr Wert auf die Stimmen der Kandidaten, als auf deren Peinlichkeiten gelegt. <em>Unser Star für Baku</em> muss sich aus all den Castingshows, die zurzeit laufen, irgendwie abheben. Die getroffene Konsequenz klingt aber auf jeden Fall spannend!</p>
<p>Darum sage ich auch jetzt schon einmal: Danke für dieses interessante Experiment. Ich werde einschalten!</p>
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