Die neue Chronik für Facebook-Seiten (Screenshot: Frank Krause / Facebook)
Die neue Chronik für Facebook-Seiten (Screenshot: Frank Krause / Facebook)

Wir machen die Facebook-Seite fit für die Chronik

Seit dem 29. Februar ist es offiziell. Nicht nur die Profile, auch die Facebook-Seiten bekommen die neue Chronik verpasst. Auf den ersten Blick klingt das auch verlockend, lässt sich doch das eigene Unternehmen oder Projekt über die Chronik (oder auch Timeline) viel besser abbilden. Das Problem ist, dass nun noch einmal Arbeit in die Struktur der Seite gesteckt werden muss. Es gibt viele neue Funktionen, einige wurden abgeschafft oder werden nun ganz anders abgebildet. Da bis Ende März alle Seiten umgestellt sein müssen, hier eine kleine Hilfestellung, was dabei zu beachten ist.

Das Titelbild

Die wohl auffälligste Neuerung ist das Titelbild, das sich nun am oberen Rand der Seite befindet. Eben aus diesem Grund sollte auf jeden Fall Gebrauch davon gemacht werden – ohne wirkt die Seite kahl und unvollständig. Außerdem ist das Profilbild nun deutlich kleiner und verliert etwas Bedeutung. Bei der Gestaltung des Titelbilds sind einem alle Freiheiten gegeben, wie es auch schon bei privaten Profilen der Fall war. Facebook gibt hier nur vor, dass es weder Werbung enthalten noch zu textlastig sein darf.

Die optimale Größe für Titelbilder (Screenshot: Frank Krause / Facebook)

Um ein optimales Titelbild zu erstellen, sollte dies 851 x 315 Pixel groß sein. Dann wird es von Facebook nicht noch einmal hoch- oder runterskaliert und es gibt weniger Kompressionsartefakte. Genauso bietet es sich an es als PNG hochzuladen, da es so vor dem Upload nicht noch einmal extra komprimiert wird. Wer das Profilbild in das Titelbild integrieren will, sollte beachten, dass die Profilbilder von Facebook-Seiten einige Pixel tiefer liegen, als bei privaten Profilen.

Die neue Anordnung des Profilbilds (Screenshot: Frank Krause / Facebook)

Das Profilbild

Das Profilbild selbst ist nun auch nicht mehr länglich, sondern lässt sich auf der Seite nur noch quadratisch einbinden. Dabei hat es eine optimale Größe von 180 x 180 Pixeln, darf aber auch etwas größer sein, da es nicht von Facebook, sondern ähnlich wie bei Twitter, vom Browser runterskaliert wird.

Die Info-Box

Ein weiteres wichtiges Element ist die Info-Box direkt unter dem Titelbild. Sie fällt nun wesentlich größer aus, als noch auf den alten Seiten. Längere Beschreibungen werden also nicht mehr durch ein Aufklappmenü abgeschnitten. Entsprechend kann und sollte der Text nun etwas länger ausfallen.

Die Seitenreiter

Die neuen Seitenreiter (Screenshot: Frank Krause / Facebook)Direkt daneben befinden sich die neuen Seitenreiter, die die alten Reiter am linken Rand ablösen. Das Erstellen funktioniert immer noch genauso wie vorher, doch eine eigene Startseite lässt sich nun nicht mehr festlegen, man landet als Besucher immer zuerst auf der Chronik. Entsprechend wichtig ist es hier die vier repräsentativsten Inhalte unterzubringen, da diese ohne weiteres Aufklappen immer angezeigt werden. Nach einem Klick auf den kleinen Pfeil sind es insgesamt maximal zwölf. Durch einen Klick auf das „+“ oder „Bearbeiten„-Symbol lassen sich die Boxen in eine Reihenfolge bringen, bzw. eigene Anwendungen oder Unterseiten einblenden. Zu beachten ist, dass sie dann auch ein entsprechend Box-füllendes Bild erhalten sollen. Standardmäßig wird das Anwendungsicon, dass beim erstellen der Anwendung festgelegt wurde, genommen. Da dieses aber maximal 75 x 75 Pixel groß und somit quadratisch ist, passt dies nicht optimal. Stattdessen muss folgender Weg gegangen werden.

Administrationsbereich -> Verwalten -> Seite bearbeiten -> Anwendungen -> Einstellung bearbeiten -> Eigenes Reiterbild: Ändern

Ein ziemlich langer Klickweg bis man dann endlich sein maximal 111 x 74 Pixel großes Bild einfügen kann. So groß sollte es nämlich sein, um den Platz optimal auszunutzen.

Anpassen der maximalen Breite für eigene Reiter (Screenshot: Frank Krause / Facebook)Die neuen Tabs

Einher mit dieser Neuerung geht auch die neue Breite für eigene Tabs. Waren es im alten Seiten-Design noch maximal 520 Pixel, sind es jetzt 810 Pixel. Diese müssen aber erst in den Anwendnungseinstellungen unter Anwendung bearbeiten angepasst werden.

Das Hervorheben von Chronik-Einträgen. (Screenshot: Frank Krause / Facebook)

Die Chronik selbst

In allen sonstigen Belangen verhält sich die Chronik für Seiten ähnlich derer für private Profile. Um auf meine Blogposts hinzuweisen haben ich außerdem die Möglichkeit genutzt einzelne Einträge hervorzuheben. Außerdem ist es möglich bestimmte Einträge oben an die Chronik anzupinnen, indem man die Option oben fixieren nutzt.

Außerdem können, wie bereits bekannt, Ereignisse in der Vergangenheit eingetragen werden, indem man einfach auf den Zeitstrahl klickt. Das bietet sich vor allem für Firmen oder Personen an, die so spielerisch ihren Werdegang unterbringen können.

Fazit

Beachtet man diese Hürden, steht der Chronik-Nutzung auf der eigenen Facebook-Seite eigentlich nichts mehr im Wege. Außer vielleicht die schiere Datenmenge, die nun abgebildet wird. Aber, wie so oft mit Neuerungen von Facebook, werden wir uns sicher auch daran gewöhnen.

Über den Autor

Fernseh- & Internetnerd, Newsjunkie und nebenberuflicher Twitterer. Immer fasziniert von dem, was mit den Medien möglich ist - und enttäuscht davon, was sie dann tatsächlich tun. Frank Krause schreibt über die Licht- und Schattenseiten eines Business, das ihn seit seiner Jugend unendlich fasziniert.

1 Kommentar

  • Guter Artikel!

    Besonders hilfreich finde ich den kleinen aber feinen Tipp, dass das Profilbild im Vergleich zum privaten Chronik-Aufbau ein Stückchen anders platziert ist (relativ zum Titelbild). Bei haarscharfen Optimierungen macht das natürlich einen gewaltigen Unterschied. Wäre mir so direkt nicht ins Auge gefallen.

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